Lithium Batterie fürs Wohnmobil. Einbau der Supervolt LiFePO4

Lithium Batterien für Wohnmobile: Was Du wissen solltest

Aktualisiert am 21. Januar 2024

Heute werfen wir einen Blick auf ein ziemlich spannendes Upgrade für unsere Abenteuer-Fahrzeuge. Es geht um Lithium-Batterien für Wohnmobile. Lithium-Batterien für Wohnmobile bieten zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Batterien. Sie haben eine höhere Energiedichte, sind leichter und kompakter, was zu einer Gewichtsreduktion des Fahrzeugs führt.

Zudem bieten sie eine längere Lebensdauer und eine bessere Leistungsfähigkeit, insbesondere bei hohen Entladeströmen. Der Einbau von LiFePO4 Batterien erfordert jedoch spezifische Kenntnisse und gewisse Vorkehrungen.

Warum LiFePO4 Batterien, einen echten Mehrwert für Deinen Camper bedeuten können, und welche wichtigen Aspekte Du beim Einbau beachten solltet, darum geht es jetzt in diesem Artikel. Lass uns in die Welt der LiFePO4-Energie eintauchen!

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Welche Lithium Batterie für das Wohnmobil?

Beginnen wir mit einer typischen Verwechslung bei Lithium Batterien, wo es gerne zu Unklarheiten kommt. Denn was ist eigentlich der Unterschied zwischen Lithium-Eisenphosphat und LiFePO4?

Zwischen den zwei verschiedenen Namen gibt es keinen Unterschied, da beides die ein und dieselbe Batterie ist. Die Abkürzung LiFePO4 steht für Lithium Eisenphosphat und wird umgangssprachlich Lithium Akku oder auch Lithium Batterie genannt. Wobei das Wort Akku auch wiederum nur eine Abkürzung ist von dem Wort Akkumulator.

Die Abkürzung Li-Ionen hingegen steht für die Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Diese werden jedoch nicht für Camper-Batterien verwendet, sondern sind in Deinem Smartphone verbaut. Wir nutzen im Wohnmobil ausschließlich die LiFePO4 Batterien, da diese um einiges sicherer sind, als die Li-Ionen. Denn wer will schon in seinem Schlafzimmer eine “Problemquelle”?

Wenn Du also in Zukunft etwas über einen LiFePO4 Akkumulator liest, weißt Du jetzt, dass es sich um einen umgangssprachlich genannten Lithium Akku (Batterie) handelt, der unter anderem perfekt für den Einsatz im Camper als Zweitbatterie geeignet ist. Und genau einen solchen Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator haben wir in unseren VW Bus eingebaut.

Seit Anfang Mai 2022 ist bei uns eine Lithium-Batterie von Supervolt im Wohnmobil verbaut. Die LiFePO4 Batterie hat über 20.000 Kilometer Einsatz hinter sich und funktioniert ohne Probleme. Im Praxistest zur LiFePO4 von Supervolt, gehe ich genauer ins Detail zum Einsatz im Camper.

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Warum eine LiFePO4 Batterie für den Camper?

Was macht die Lithium-Batterie für Wohnmobile nun so einzigartig gegenüber Gel, Blei-Säure und AGM Akkumulatoren? Und warum ist sie besonders für Camper geeignet, die gerne unabhängig und autark reisen wollen?

Wie schon weiter oben im Text erwähnt, gibt es einen Unterschied zwischen den manchmal explodierenden Lithium-Ionen-Smartphone-Akkus und den Lithium-Eisenphosphat Camper-Batterien. Für den Wohnmobilbereich wird nur die LiFePO4 verwendet. Hier besteht keine Explosionsgefahr. Zudem sind die LiFePO4 Batterien für Wohnmobile wartungsfrei und auslaufsicher. Die Einbaulage ist ebenfalls egal, also kann sie auch liegend verbaut werden.

Die Lithium-Batterie für Wohnmobile können besonders tief entladen werden, sodass fast die komplette Batteriekapazität zur Verfügung steht. Wie bereits erwähnt, haben wir die Supervolt LifePO4 100 Ah Batterie verbaut, welche uns 90 % der Batteriekapazität zur Verfügung stellt, die als Energie genutzt werden können, ohne dass durch Tiefenentladung Schäden entstehen. Bei Blei-, Gel- und AGM-Batterien sind es nur ungefähr 50 % an der Kapazität, welche Du nutzen kannst, ohne dass Schäden entstehen. Im Artikel “Welche Wohnmobil-Batterie für den Camper Ausbau?” habe ich die vier Batterietypen miteinander verglichen.

Ein zusätzlicher Vorteil besteht in der höheren Energiedichte einer LiFePO4-Batterie, die dreimal so hoch ist, wodurch eine Lithium-Batterie zwei Gel- oder zwei AGM-Batterien ersetzen kann. Die Zyklenfestigkeit ist auch deutlich höher im Vergleich zu anderen Batterietypen, was zu einer längeren Lebensdauer führt. In Bezug auf das Gewicht ist die Lithium-Batterie für Wohnmobile um die Hälfte leichter als eine AGM-Batterie. Ein 100 Ah Lithium-Akkumulator wiegt etwa 12 kg, während eine AGM-Batterie zwischen 22 und 29 kg wiegt.

Ist die Lithium-Batterie für den Einsatz im Fahrzeug sicher?

Lithium-Eisenphosphat-Batterien sind besonders sicher. Sie zeichnen sich durch ihre Nicht-Explosivität sowie ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Temperaturen und Beschädigungen aus. Eine Brandgefahr ist durch ihre niedrigere Energiedichte äußerst gering.

Dies stellt einen klaren Unterschied zu konventionellen Lithium-Ionen-Batterien dar, wie sie in Smartphones zum Einsatz kommen. Hier besteht das Risiko einer Entzündung bei Überhitzung oder äußeren Einwirkungen. Die Bord- und Starterbatterien von Supervolt sind aus Lithium-Eisenphosphat und somit NICHT explosiv und können sicher im Innenraum und im Motorraum verbaut werden.

Du solltest selbstverständlich auf einen sicheren Einbauplatz achten, sodass die Batteriepole frei sind und die Batterie fest im Fahrzeug verbaut ist. Bei einer Gefahrbremsung und ja, auch bei einem Unfall, sollte die Batterie nicht durch das Fahrzeug fliegen. Wenn die Batterie fest im Fahrzeug eingebaut ist, kann sie bei Hitze und Kälte sicher benutzt werden.

Was spricht eigentlich gegen eine Lithium-Batterie im Camper?

Aus meiner aktuellen Erfahrung und dem gesammelten Wissen spricht nur eine einzige Sache gegen die LiFePO4 Batterie für den Einsatz im Wohnmobil. Der Preis! Jedoch muss ich dazu sagen, dass der Preis für diese Akkumulatoren in den vergangenen Jahren deutlich gesunken ist. Gab es vor einigen Jahren eine 100 Ah Wohnmobil-Lithium-Batterie nicht unter 1.000 €, sieht das jetzt schon deutlich besser aus. Wenn die technischen Voraussetzungen im Camper stimmen, diese schauen wir uns weiter unten genauer an, dann spricht überhaupt nichts gegen den Einbau und den Austausch einer LiFePO4 im Camper.

Lithium Batterie im Vergleich mit einer AGM Batterie für das Wohnmobil
Lithium-Batterie (links) und eine AGM-Batterie (rechts)

Lithium-Batterie 1 zu 1 im Camper gegen AGM- oder Gel-Batterie austauschen

In den allermeisten Fällen ist der 1 zu 1 Austausch und auch der neue Einbau einer Lithium-Batterie im Wohnmobil möglich. Auch wenn Dein Camper schon älter ist, kannst Du Dein System in wirklich sehr vielen Fällen ganz einfach an den neuen Ladestrom anpassen und einen LiFePO4 Akku nutzen.

Worauf Du beim Einbau der Lithium-Batterie ins Wohnmobil achten musst, das möchte ich jetzt mit Dir hier Stück für Stück klären. Die Erläuterungen dazu passen für Dich, wenn Du eine alte Batterie gegen eine neue Lithium-Batterie in Deinem Camper austauschen möchtest, ebenso passt die Anleitung auch, wenn Du Deine allererste LiFePO4 in Dein Wohnmobil einbaust.

Lithium Akku von Supervolt für den Campingbus

Das Wichtigste beim Einbau einer LiFePO4 Wohnmobil Batterie ist die Kompatibilität der verschiedenen Ladegeräte, die die Lithium-Batterie im Wohnmobil laden. Hier müssen die Ladegeräte aber nicht unbedingt für Lithium geeignet sein, sondern es reicht auch eine Kompatibilität mit Blei-Gel. Dazu jedoch gleich mehr unter der nächsten Überschrift »Optimale Ladespannung im Camper für Lithium Batterien«.

Beginnen wir mit den verschiedenen Ladeströmen, die zur Zweitbatterie in einem Camper führen, um diese wieder aufzuladen.

In unserem Fall sind das:

  • Gewonnener Strom von der Solaranlage über einen Laderegler
  • Erzeugter Strom von der Lichtmaschine über die Starterbatterie
  • Landstrom über den Wechselrichter

Diese drei Lade-Optionen für die Zweitbatterie im Camper sind wohl auch bei Dir die häufigsten Methoden. Diese 3 Optionen müssen jetzt also bei uns für unsere Lithium-Batterie geeignet sein, damit diese ohne Schäden geladen wird.

Deswegen schauen wir uns jetzt einmal die Lade—Kompatibilität der drei genannten Optionen näher an und wie wir diese auf unsere LiFePo4 Batterie anpassen.

Optimale Ladespannung der Wohnmobil LifePO4

Bevor wir uns nun die Lichtmaschine, Solarstrom und Wechselrichter anschauen, noch einen kurzen Ausflug in die verschiedenen Ladeschlussspannungen von typischen Wohnmobil-Akkus. Das Verständnis dafür ist ungemein wichtig, um auch die Geräte-Einstellung für das Laden zu verstehen.

Einbau einer Lithium-Batterie in den VW Bus

Batterie-Ladeschlussspannung:

  • Blei-Gel: 14,4 Volt
  • LiFePO4: 14,6 Volt
  • AGM: 14,8 Volt

Was bringt uns das Wissen jetzt? Folgendes, eine Lithium-Batterie kann mit einer Ladeschlussspannung von 14, 6 Volt geladen werden. Die Blei-Gel-Option ist mit 14,4 Volt fast identisch mit der Lithium-Ladespannung.

Das bedeutet für uns, selbst wenn wir keine spezielle Option für LiFePO4 Batterien in unseren Ladegeräten im Wohnmobil einstellen können, ist der Einbau mit der Einstellung Blei-Gel der Ladegeräte ebenfalls möglich.

Wenn Du zurvor eine AGM-Batterie in Deinem Camper eingebaut hattest und die Ladegeräte hier extra mit einer Ladeschlussspannung mit 14,8 Volt eingestellt sind, musst Du diese Einstellung unbedingt auf Blei-Gel mit 14,4 Volt oder natürlich am besten auf Lithium Eisenphosphat mit 14,6 Volt ändern.

Batterieladegeräte für LiFePO4 Batterien

Bei der Anwendung von Batterieladegeräten für LiFePO4 Akkus gibt es ebenfalls ein paar Dinge zu beachten. Besonders, was die Desulphation betrifft, was das BMS einer LiFEPO4 beschädigen kann.

Das oft verwendete CETEK MXS 5.0 Batterieladegerät hat zwar eine einfache Blei-Gel-Funktion mit einer Ladung von 14,4 Volt. Jedoch hat dieses Ladegerät als ersten Lade-Schritt die Desulphation! Aus diesem Grund solltest Du dieses Batterieladegerät nicht für die Lithium-Batterie verwenden, auch wenn es ein ausgezeichnetes Ladegerät für Blei-, Gel- und AGM-Batterien ist. Auch viele andere Batterieladegeräte haben die Option für eine Entsulfatierung an Board und sollten aus diesem Grund nicht für die Lithium-Batterie verwendet werden.

Es gibt spezielle LiFePO4 Ladegeräte, die auch für uns Camper perfekt geeignet sind. Vom Anschluss über den Netzstrom, bis hin zum autarken Laden ist alles möglich. Besonders wenn es um die Pflege der Batterie durch Erhaltungsladung geht, wo auch einer Batteriepanne vorgebeugt wird, ist das richtige Ladegerät entscheidend.

Über die Jahre durfte ich viele Ladegeräte testen, darunter auch Geräte, die für die Wohnmobil LiFePO4 Batterie bestens geeignet ist. Ein hervorragendes Ladegerät zum Einbau in den Camper ist das Blue Smart IP22 * von Victron Energy. Ebenso die mobile Version vom IP22, das Blue Smart IP65 * ist als flexibles Ladegerät zu empfehlen. Es lässt sich genau, wie die IP22 Version auf alle Batterietypen einstellen.

Zuletzt aktualisiert am 21. Juni 2024 um 19:25 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Für die Einstellung kannst Du beide Geräte über Bluethoot und der VictronConnect App auf die Geräte zugreifen und auf die passende Ladekennlinie einstellen. Dafür stellst Du die Absorptionspannung auf 14,6 Volt und die Erhaltungsspannung auf 13,8Volt.

ACHTUNG! WICHTIG! Lithium-Batterien sollten niemals mit Ladegeräten geladen werden, die eine Desulphationsfunktion besitzen. Denn diese Funktion würde das BMS der Batterie zerstören.

Laderegler von der Solaranlage im Wohnmobil an Lithium-Batterie anpassen

Um Solarenergie vom Solarmodul in die LiFePO4 Batterie zu bekommen, ist bei uns der SmartSolar Laderegler * von Victron Energie im Einsatz. Dieser ist mit der Victron Connect App sehr einfach auf die optimale Ladefunktion für Lithium-Batterien einzustellen.

Victron Energy SmartSolar MPPT Laderegler
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Anleitung für den SmartSolar, für die richtige Ladespannung von Batterien:

  1. In der Victron Connect App oben rechts auf das Zahnrad klicken
  2. Im nächsten Menü auf Batterie klicken
  3. Unter Punkt: Batterievoreinstellung das Reitermenü öffnen (Werkeinstellung ist bei mir vorgegeben)
  4. In dem nun geöffneten Menü den Punkt Voreinstellungen auswählen anklicken
  5. Hier kannst Du die Voreinstellung für Deinen Batterie-Typ auswählen. In unserem Fall LiFePO4
Victron Energie SmartSolar auf Batterie Typ einstellen
1. Schritt
Victron Energie SmartSolar Anleitung zum Batterie Typ einstellen
2. Schritt
Victron Energie SmartSolar auf Lithium-Batterie einstellen
3. Schritt
Anleitung für SmartSolar App zum Einstellen der Batterie Art
4. Schritt
Batterietyp bei Victron SmartSolar in der Connect app auswählen
5. Schritt

Das war es auch schon und somit ist unsere selbst eingebaute Solaranlage für die Lithium Eisenphosphat Batterie einsatzbereit. Das Laden über Solar in eine LiFePO4 Wohnmobil Batterie ist somit erledigt und wir können die Sonnenenergie im Camper nutzen.

Wichtiger Hinweis: Der automatische Zellenausgleich für den Laderegler muss deaktiviert sein und auch bleiben!

Automatische Zellenausgleich bei SmartSolar muss deaktiviert sein
Automatischer Zellenausgleich ist deaktiviert!

Laden der Lithium-Batterie durch Lichtmaschine und ein Trennrelais

Zu Beginn habe ich die Lithium-Batterie in unseren VW T5 installiert, ohne Veränderungen an der originalen VW-Elektronik vorzunehmen. Der T5 (Baujahr 2005) verfügt original über einen Anschluss für eine Zweitbatterie, die ursprünglich dazu diente, die werkseitig eingebaute Webasto Standheizung alleine zu betreiben.

In diesem System ist ein sehr einfaches Trennrelais verbaut und die Leitung zwischen Starter- und Zweitbatterie mit nur einer einzigen 80 A Maxi-Flachstecksicherung abgesichert. Es sollte jedoch grundsätzlich immer zwei Sicherungen vorhanden sein. Eine am Pluspol der Starterbatterie und eine am Pluspol der Zweitbatterie.

Der 1 zu 1 Austausch hat bei uns im VW Bus ohne Probleme funktioniert. Es musste bei uns nur der Laderegler der Solaranlage, wie oben beschrieben, auf den neuen Batterietyp angepasst werden. Ebenfalls passen die originale Batterieklemme gleichsam an die Supervolt Lithium Batterie.

Trennrelais zwischen Starterbatterie und Zweitbatterie im Campingbus
Rot markiert: das einfache Trennrelais. Grün markiert: die original 80 A Maxi-Flachstecksicherung.

Benötige ich einen Ladebooster für die Lithium-Batterie im Camper?

Wenn die Lithium-Batterie im Wohnmobil über ein geeignetes BMS verfügt, ist ein Ladebooster grundsätzlich nicht erforderlich. Daher würde ich empfehlen, niemals eine LiFePO4 Batterie ohne BMS für das Wohnmobil zu kaufen. In diesem Fall würde ein einfaches Trennrelais ausreichen, um die Starterbatterie und die Zweitbatterie im Wohnraum zu trennen, wie bereits zuvor erwähnt.

Allerdings ist es ratsam, einen Ladebooster einzubauen, wenn du die Lithium-Batterie mit der optimalen Ladekennlinie laden möchtest, da dies die Lebensdauer der Batterie erhöht. Zudem gibt es noch einen zweiten Vorteil, den Du durch einen Ladebooster erhältst, nämlich das deutlich schnellere Laden der Zweitbatterie. Somit wird auch auf kurzer Fahrtstrecke die Zweitbatterie deutlich schneller vollgeladen.

Doch welcher Ladebooster für LiFePO4? Unser altes einfaches Trennrelais brachte eine Ladung von circa 18 A beim Fahren. Das heißt, in 3 Stunden wurde die Zweitbatterie 54 Ah geladen. Unser neuer selbst eingebaute Ladebooster im Camper, hat eine Ladung von 30 A. Hier werden bei 3 Stunden Fahrt 90 Ah in die Zweitbatterie geladen.

Achte beim Kauf einer LiFePO4 auf den maximalen Ladestrom. Denn der gibt an, mit wie viel Ampere Deine neue Batterie geladen werden darf. Der maximale Ladestrom der Supervolt LiFePO4 Lithium Batterie beträgt 100 A (Ampere). Der empfohlene maximale Wert liegt jedoch bei 50 A. Am optimalen lädst Du die Batterie mit 20 bis 30 A. Dieser Wert ist für Dich wichtig, falls Du mit einem Ladebooster Deine Lithium-Batterie über die Lichtmaschine laden möchtest.

Wir verbauten den Ladebooster Orion-Tr smart * von Victron Energie mit 30 A. Somit liegen wir mit dem Ladestrom von 30 A perfekt im Wert.

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Ladebooster wird für eine Lithium-Batterie empfohlen
Unser nachträglich eingebaute Ladebooster für die Lithium-Eisenphosphat-Batterie im VW T5.

Tipp: Ich würde einen Ladebooster auswählen, der ohne einen Anschluss von D+ arbeitet. Der von uns eingebaute Orion hat unter anderem eine automatische Motoreinerkennung ohne D+. Dieses Gerät funktioniert auch für EURO 6 Fahrzeuge perfekt geeignet. Denn EURO 6 Fahrzeuge besitzen eine intelligente Lichtmaschine und laden somit nicht dauerhaft die Zweitbatterie. Auch das automatische Trennrelais * von tigerexped arbeitet ohne D+. Zudem bekommst Du einen deutschen Support, wenn Du Probleme beim Einbau hast. Jedoch lässt sich das Trennrelais nicht auf die passende Ladekennlinie einstellen.

Laden der Lithium-Batterie durch Wechselrichter und Landstrom

Wir haben den Ective CSI 52 Wechselrichter mit einer Leistung von 500 Watt im VW Bus eingebaut. Dieses Modell ist die vorherige Version des CSI 5. Laut der Bedienungsanleitung ist der Ective Wechselrichter für LiFePO4 Akkus geeignet und unterstützt die passende Ladekennlinie. Das ist ideal! Das bedeutet, dass ich keine Änderungen vornehmen muss und der selbst eingebaute Wechselrichter im Camper funktioniert.

Für Dich heißt das ebenfalls einen Blick in die Bedienungsanleitung von Deinem Wechselrichter zu werfen oder eine kurze E-Mail an den entsprechenden Hersteller zu schreiben, wo Du die Informationen bekommst. Auch hier gilt wieder, wenn das Gerät für Blei-Gel-Batterien geeignet ist, ist es auch für Deine Lithium-Batterie geeignet. Wieso das so ist, haben wir uns ja weiter oben schon unter der Überschrift „Optimale Ladespannung im Camper für Lithium Batterien“ angesehen.

Das kleine 1 mal 1 von 12-Volt-Batterien im Camper

Bevor Du überhaupt an Deiner Elektronik im Campingbus oder Wohnmobil schraubst, muss die Stromzufuhr unterbrochen werden. Das einfachste und sicherste ist das Abklemmen der Starter- und der Zweitbatterie.

Wichtige Regel beim An- und Abklemmen! Klemme erst Minuspol ab, und dann erst den Pluspol der Batterie. Beim Anschließen wird zuerst der Pluspol angeklemmt und danach der Minuspol.

Auto-Batterie richtig abklemmen und anklemmen
Zuerst wird die Batterieklemme vom Minuspol der Batterie getrennt. Dann erst, wenn benötigt, wird die Batterieklemme vom Pluspol entfernt.

Denk an die passende Sicherungen! Vergiss nicht, die korrekte Absicherung der Plusleitung zwischen Starterbatterie und Zweitbatterie bei Dir im Camper, wenn Du neue Leitungen verlegst und beide Batterien durch Trennrelais oder Ladebooster verbindest. Wenn Du in Deinem VW T5 eine neue Leitung vom Motorraum (Starterbatterie) in den Innenraum zur Bordbatterie ziehen musst, habe ich für Dich hier eine VWT5 Schritt für Schritt Anleitung für eine Leitung vom Motorraum nach Innen.

An jedem Pluspol, sei es von der Starterbatterie oder der Zweitbatterie, muss eine angemessen dimensionierte Sicherung eingesetzt werden. Eine Möglichkeit ist die Verwendung einer Midi-Sicherung. In meinem Fall habe ich an beiden Pluspolen eine 80 A Midi-Sicherung installiert.

Wenn Du mehr aus Deiner Starterbatterie herausholen möchtest und diese in Dein Elektro-Konzept im Camper integrieren willst, gibt es etwas Neues. LiFePO4 Starterbatterien. 50 % mehr Leistung bei der Hälfe vom Gewicht. Zudem sollen Batteriepannen der Vergangenheit angehören. Genau das wollen wir in der Praxis testen und seit vielen tausenden Kilometern, fährt bei uns die Supervolt Ultra LiFePO4 als Starterbatterie im Praxistest mit.

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Der 1 zu 1 Austausch, LiFePO4- gegen AGM-Batterie, hat bei uns perfekt funktioniert. Auch unser selbst eingebauter AiLi Batteriecomputer kommt mit der Lithium-Batterie zurecht und stimmt mit den angezeigten Werten der Supervolt-Batterie-App überein. Der Laderegler für die Solaranlage wurde an den neuen Batterietyp angepasst und der Wechselrichter erkennt diese automatisch. Das System würde somit auch ohne Ladebooster grundsätzlich funktionieren, wenn die Batterie ein entsprechend schlaues BMS hat.

Wichtig ist auf jeden Fall ein Trennrelais zwischen der Starter- und der Zweitbatterie im Camper. Ein Ladebooster ist jedoch die beste Wahl, wenn eine Lithium-Batterie im Wohnmobil eingebaut wird. Daher haben wir anschließend einen Ladebooster mit 30 A nachträglich eingebaut.

Wir haben nun seit Anfang Mai 2022 eine Lithium-Batterie von Supervolt * im VW Bus erfolgreich im Einsatz. Mittlerweile sind wir über 20.000 Kilometer mit der LiFePO4 unterwegs und es verlief bis heute (Stand Januar 2024) ohne Probleme bei der autarken Stromversorgung. Das Zusammenspiel der Supervolt LiFePO4 Batterie mit dem Ladebooster und der Solaranlage war perfekt und die Batterie immer knall voll.

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13 Kommentare zu „Lithium Batterien für Wohnmobile: Was Du wissen solltest“

  1. Dear Björn,
    just a little comment. After just a litte modification of the battery bracket I have fitted Exide EP800 as my leisture battery in VW T5 (even the original rubber battery cover fits). The Exide EP800 is 353mm lenght. So, i think that Supervolt 150Ah, with lenght 356mm, would also fit 😉

  2. Dr. Henry Brames

    Hallo Björn,
    bei mir siehts einfacher aus :-). Offgrid Haus in Griechenland. Tausche jetzt meine Bleibatterie gegen LFP Batterie 200 ah.

    Erstens glaube ich es so verstanden zu haben, dass ein 220 V konventionelles Ladegerät in der Regel eine LFP laden kann?

    Zweite Frage: Bisher habe ich auch bei monatelangem Leerstand alles angeschlossen gelassen. Soll ich jetzt bei LFP das weiter so machen oder ist abklemmen bei Nicht Aufenthalt besser?
    Wenn ja wo soll der Schalter rein? An der Batterie oder vor dem Victron Laderegler die Solarzellen abklemmen? Oder Beides? Da die Solarzellen 24V geschaltet sind vergisst Victron ja die 12 Volt der LFP und muss ohne Solarzellen wieder „angelernt“ werden… hmmm

    Würde mich über deinen Input freuen.

    Danke+gx henry

    1. Hallo Henry,

      das klingt richtig genial, ein autarkes Haus in Griechenland, da würde ich es auch aushalten :-).

      Richtig, Du kannst auch mit einem ganz klassischen Ladegerät die LiFePO4 Batterie laden, solange dieses nicht die Funktion hat, Sulfatablagerungen zu entfernen.

      Mit der Überwinterung oder einer Übersommerung in einem unbenutzten Haus, habe ich mir offen gesagt noch keine Gedanken gemacht. Beim Camper lasse ich alles 365 Tage im Jahr so angeschlossen, wie es ist. Dir geht es wohl darum, dass die LiFePO4 Batterie ansonsten immer vollgeladen ist und durch keine Verbraucher immer wieder entladen wird? Denn gelagert sollte die Batterie nicht vollgeladen, sondern besser mit nur 60 % Ladezustand. Da Du über das Victron lädst und dieses bei einer vollen Batterie eine Erhaltungsladung durchführt, könnte das dann weniger schlimm sein für den Akku. Sicher bin ich mir aber nicht. So ist es auch bei uns im Camper. Die meiste Zeit ist die Batterie voll geladen durch das Fahren oder durch die Sonnenenergie. Dann wird immer wieder mal ordentlich entnommen und dann steht sie wieder für einige Tage / Wochen vollgeladen oder nur zum Teil geladen im Camper herum, aber natürlich immer komplett angeschlossen. Ich achte zugegebenermaßen nicht darauf, welchen Ladezustand die Batterie hat, auch wenn ich weiß, dass ich diese jetzt nicht mehr länger benutze. Ich nimm es so, wie es kommt.

      Wenn Du viele Monate außer Haus bist, könnte es zur Schonung der Batterie sinnvoll sein, diese mit einer geringeren Ladung abzuhängen. Oder auch nicht :-). Ich würde beim Hersteller nachfragen und um Erfahrungswerte bitten und nach anschließender Analyse entscheiden. Wenn ich die Solaranlage auf dem Van Dach für Reparatur oder andere Dinge außer Betrieb nehme, dann entferne ich nur die Sicherung vor dem Pluspol und kann am Strom arbeiten. Für Arbeiten direkt an der Solaranlage, decke ich das Solarpanel ab, damit kein Strom produziert wird.

      Liebe Grüße
      Björn

      1. Dr. Henry Brames

        Hallo Björn,
        Danke dir für die ausführliche Antwort. Interessant wäre es wie lange sich Victron merkt, dass es 24V auf 12V absenken muss, wenn es von den Solarzellen abgeklemmt ist und/ oder vom Pluspol der Batterie.

        gx henry

  3. Hallo Björn,
    trage mich ebenfalls mit dem Gedanken mir eine 150 AH Lithiumbatterie einzubauen. Hatte bis jetzt immer etwas Bedenken bzgl. meiner Lichtmaschine. Muss dazu schreiben, dass ich einen Oldi Hymer S550 fahre, der nur eine 55 Ah Lichtmaschine besitzt. Wäre das Deines Erachtens OK?
    Vielen Dank
    Egon

    1. Hallo Egon,
      der Einbau einer Lithiumbatterie funktioniert auch in Deinem Hymer mit einer 55 Ah Lichtmaschine. Du kannst den Einbau der LiFePO4 Batterie ohne Ladebooster ausprobieren und schauen, ob die Batterie beim Fahren vollständig geladen wird. Falls dies nicht der Fall sein sollte, kein Problem, dann baust Du einen Ladebooster dazu. Wenn Du gleich auf Nummer sicher gehen möchtest, verbaust Du von Anfang an einen Ladebooster zusammen mit der neuen Lithiumbatterie. In Verbindung mit dem Booster ist das also auch für Deinen Oldie kein Problem.
      Ich wünsche Dir ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest.
      Beste Grüße Björn

      1. Hallo Uwe,

        das kann ich Dir so nicht sagen. Dazu müsste ich wissen, was alles an Technik verbaut ist. Wodurch wird die Zweitbatterie geladen? Was für ein Batterietyp ist die Zweitbatterie? Grundsätzlich, wenn Du alle Ladespannungen für eine Blei-Säure-Batterie oder noch besser für eine LiFePO4 in den Geräten wie Ladebooster, Laderegler usw. einstellen kannst, dann ist es möglich.

        Liebe Grüße
        Björn

  4. Hallo Björn, was passiert wenn man eine Supervolt 150Ah dauernd mit 14.8V lädt? Verkürzt sich nur die Lebensdauer der LifePo4, wenn ja, wie stark? Oder gibt es andere Nebenwirkungen?

    Die Frage bezieht sich auf einen 1:1 Austausch AGM-LifePo4 ohne Ladebooster in einem Marco Polo EURO6.

    1. Hallo Seo,
      das ist eine wirklich interessante Frage. Ich selbst konnte sie auch nicht zu 100 % beantworten, deshalb habe ich Moritz, den CEO von Supervolt, mit ins Boot geholt.

      Er hat dieses Thema sogar erst in jüngster Vergangenheit mit dem Hersteller besprochen. Dieser meint, dass das Laden mit 14,8 V kein Problem darstellt. Die Lebensdauer (3000 Zyklen) und somit die Garantie (5 Jahre) der Batterie ist damit nicht beeinträchtigt.

      Supervolt hat aktuell auch ein „Versuchsfahrzeug“, dass auf AGM Kennlinie mit 14,8 Volt ohne Booster und ohne zusätzliche LiFePO4 Ladeelektronik im Einsatz ist. Bisher hat hier alles wie erwartet funktioniert.

      Jedoch gibt es noch keine genaue Erfahrung, wie es nach den 5 Jahren Verwendung aussieht, wenn ständig mit 14,8 Volt geladen wird. Seiner Ansicht nach, sollte man Elektronik und Zellen langfristig nicht in den Extrembereichen betreiben, weshalb auch Supervolt auf ihrer Website das Verbauen eines Ladeboosters und 14,4V Ladespannung empfehlen. Hier gelangst Du zur Einbauanleitung vom Ladebooster, falls Dich das Thema weiter interessiert.

      Ich hoffe, dass ich Dir mit der Antwort von Supervolt weiterhelfen durfte.

      Beste Grüße
      Björn

  5. Hallo, den Landstrom wollte ich nur verwenden um Gas für den Kühlschrank zu sparen, da er sonst automatisch auf Gas wechselt wenn nicht 230 V anliegen und manche Plätze Strom incl. haben.

    Meine Gedanken gehen weiter in die Richtung, dass ich mit den neuen Batterien 2* 100 Ah und dem Wechselrichter eine 230V Stechdose innen an die Landstromdose außen anschließe um den eigenen Strom für den Kühlschrank zu nutzen.
    Mir konnte nur noch keiner sagen ob sowas geht
    und ob nicht die Anlage Schaden nimmt.

    VG Jens

  6. Hallo, wenn man die Batterie über Solar lädt und am zusätzlich am Landstrom ist, kann man doch das
    Landstromladegerät ausschalten, so das man nur
    230V im Wohnmobil nutzt aber nicht zu laden der Batterien verwendet. So kann die Batterie nicht in die Entsulfatierung mit den Landstromladegerät kommen.
    Liege ich hier mit meiner Annahme richtig?
    Mfg Jens

    1. Hallo Jens,

      vielleicht verstehe ich Deine Frage nicht ganz korrekt. Du lädst Deine Batterie über Solar mit einem Laderegler der auf die LiFePO4 Batterie eingestellt ist? Jetzt verstehe ich nicht ganz, warum Du am Landstrom Dich anschließen willst, um dann anschließend das Ladegerät aber ausschalten? Klar, wegen der Entsulfatierung von dem Ladegerät, aber warum möchtest Du Dich überhaupt anschließen, wenn Du ohnehin nicht laden kannst? Es geht mir nur um das Verstehen des Problems. Was hast Du für ein Ladegerät?

      Du kannst 230 Volt mit Solar nutzen, wenn Du einen Wechselrichter hast, der über Deine Zweitbatterie den Strom bezieht, die wiederum durch Solar geladen wird. So benötigst Du kein extra Ladegerät, welches in Deinem Fall wohl die Entsulfatierung hat. Es gibt aber auch Wechselrichter, die gleichzeitig auch Ladegerät sind und ebenfalls ohne Entsulfatierung funktionieren und sich an eine LiFePO4 Batterie anpassen.

      Wenn Du noch keine Lösung gefunden hast, bitte Deine Frage noch einmal etwas anders stellen und gegebenenfalls bitte mit Angaben zu den Produkten, dann wird es für mich einfacher Dir zu helfen.

      Beste Grüße
      Björn

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