Decken- und Holzverkleidung beim Camper Ausbau

Eine selbst gebaute Holzverkleidung für den Camper

Aktualisiert am 1. September 2022

Holz bringt Gemütlichkeit und eine schöne Optik in Deinen Camper. Somit bauen wir die Seitenverkleidung und den Dachhimmel aus Holz bei uns im Campingbus. Neben der Optik soll es selbstverständlich stabil genug sein, um dort Möbel oder andere Dinge zu befestigen. Wir fanden für uns eine praktische und stabile Lösung, die uns nun mittlerweile viele Jahre auf Tour treu begleitet. Welche Lösung das ist und wie wir diese umgesetzt haben, das verrate ich Dir jetzt.

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Der Dachhimmel im Camper bekommt eine Holzverkleidung

Die meiste Aufmerksamkeit beim Thema Verkleidung bekam der Dachhimmel. Warum? Weil dieser am Ende eines Ausbaus am meisten zu sehen sein wird. Viele Seitenwände verschwinden hinter Möbeln oder anderen Dingen aus dem Blickfeld. Darum gab es für die Decke auch eine schöne Holzverkleidung, die optisch ordentlich was hermacht und uns auch bei schlechtem Wetter unsere Stimmung aufhellt.

Für den Dachhimmel sollte es eine Materialstärke sein, die sich noch gut an die leichte Wölbung vom Dach im Camper anpassen kann. Also entschied ich mich für eine 4 mm starke Sperrholzplatten aus Pappel*. Den gesamten Dachhimmel im Campingbus teilte ich auf zwei große Sperrholzplatten auf. Bei einem größeren Fahrzeug vereinfachst Du es Dir, wenn Du den Dachhimmel auf drei oder vier Platten aufteilst. Dadurch läuft es auch für Dich deutlich einfacher mit dem Handling beim vielen Hin und Her schleppen für das finale Anpassen an die Decke.

Aber jetzt mal ernsthaft, zwei Sperrholzplatten? Das soll am Ende schön aussehen? Zugegeben, das klingt zu Beginn nicht wirklich gemütlich, wird aber am Ende zu einem echten Blickfang.

Selbst gebauter Dachhimmel im Camper-Ausbau
So sieht der Holz-Dachhimmel am Ende aus. Die eingebauten LED-Deckenleuchten*

Dachhimmel im Camper ausmessen

Das Schwierigste für mich war, das Ausmessen und Zurechtschneiden der Sperrholzplatten, da ich den alten Dachhimmel nicht mehr als Schablone verwenden konnte. Wenn Du ebenfalls keinen alten Dachhimmel mehr als Schablone hast, ist das kein Problem.

Nimm zuallererst die weit entferntesten Maße des Dachhimmels in Deinem Fahrzeug, dort wo die Sperrholzplatten aufliegen sollen. Damit besitzt Du die ersten Maße, mit denen Du arbeiten kannst. Vergesse aber nicht die Wölbung, die das Holz später an der Decke macht und dadurch länger werden muss. Auch wenn die Wölbung klein ist, klaut diese ein paar Millimeter. Also noch ein paar Millimeter zu den ausgemessenen Maßen addieren. Denn zu viel Holz kannst Du beim direkten Anpassen im Camper immer noch absägen. Ankleben wird eher schwierig.

Übertrage die ermittelten Maße auf das Sperrholz. Eine Schablone aus Karton zu erstellen, kann ebenfalls hilfreich sein, wenn Du Dir nicht sicher bist und nicht gleich das teure Holz zerschneiden möchtest.

Dachhimmel aus Holz selbst bauen im Camper Ausbau
Unser Dachhimmel heute im Jahr 2022. Sieht immer noch richtig super aus und bleibt stabil an der Decke.

Sperrholz für Dachhimmel zurechtsägen und schleifen

Die finale Anpassung an der Van Decke wird seine Geduld benötigen. Das mehrmalige rein und raus Tragen der Platten für ein hervorragendes Ergebnis ist völlig normaler Wahnsinn. Für die geraden Schnitte am Holz kommt bei mir die Tauchkreissäge* von Scheppach mit Führungsschienen zum Einsatz. Für die Feinheiten und Rundungen am Holz eine Stichsäge*.

Mache Dir Gedanken, wo Du die LED-Leuchten in den neuen Dachhimmel einsetzen möchtest. Ebenfalls wo die Elektroleitungen durch die Decke führen oder sogar müssen. Säge, nachdem alles geklärt und angezeichnet ist, mit einer Stichsäge die benötigten Ausschnitte in die Sperrholzplatte.

Schleife anschließend die kompletten Flächen der Holzplatten ab. Für ein wirklich tolles Ergebnis solltest Du dies in mindestens zwei Schritten erledigen. Schritt eins ist das Abschleifen mit einem Schleifpapier mit einer Körnung von 80 bis 120. Für den Feinschliff wird eine Körnung von 180 bis 240 verwendet. Für die Flächen eignet sich eine Schleifmaschine*. Ich empfehle Dir, die Ecken und Kanten bei einer vier Millimeter dünnen Sperrholzplatte per Hand zu schleifen. Da sonst die Gefahr zu groß ist, dass was ausbricht.

Dachhimmel aus Holz für den Camper selber bauen
Die Sperrholzplatte, die zum Dachhimmel für den Camper wird. Es wird geschliffen!
Dachhimmel aus Holz für den Camper selber bauen mit der Tauchkreissäge
Rillen mit der Tauchkreissäge fräsen

Rillen (Nuten) fräsen für eine schönere Optik im Dachhimmel

Wenn Du den Dachhimmel so haben möchtest wie ich, dann gehe wie folgt vor. Fräse mit der Tauchkreissäge* alle zehn Zentimeter eine ein Millimeter tiefe Nut in das Sperrholz hinein. Mithilfe der Führungsschienen lassen sich so gerade Schnitte und Rillen erzeugen. Wie tief die Scheppach Tauchkreissäge ins Material eintauchen soll, kann einfach am Gerät selbst eingestellt werden. Wenn Du eine Oberfräse zur Hand hast, dann nimm natürlich diese zum Fräsen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Den letzten und wichtigsten Kick gibt dann das Öl. Damit wird der neue Dachhimmel richtig schick aussehen.

Camper-Dachhimmel aus Holz selber bauen und Lampen installieren.
Die Rahmen für die Lampen im Camper werden vorbereitet.
Dachhimmel aus Holz für den Camper selber bauen.
Wenn richtig gemessen wurde, sollte am Ende alles an seine Position passen.

Öl für eine schöne Holzstruktur und effizienten Schutz der Holzverkleidung

Durch das Behandeln des selbst gebauten Dachhimmels mit OSMO Top Oil Akazie*, bekam dieser eine ganz neue Optik. Es sah nicht mehr nach Sperrholz aus, sondern nach einem hochwertigen Holz. Wichtig bei der Anwendung ist, dass das Öl mit einem fusselfreien Lappen ins Holz einmassiert wird. Lass das Holzöl nun 24 Stunden trocknen.

Wenn Du jetzt einen Tag später über die neu geölte Holzoberfläche mit Deiner Hand fährst, wirst Du nicht unbedingt eine glatte Oberfläche entdecken. Durch das Öl haben sich die Holzfasern aufgestellt. Schleife vor der nächsten Schicht Öl mit einem 240 Schleifpapier die Oberfläche leicht ab, dann bekommst Du nach dem zweiten Ölen eine wunderschöne und glatte Oberfläche.

Das Sperrholz sieht jetzt richtig gut aus und ist mit dem Öl gegen Feuchtigkeit und andere äußere Einwirkungen geschützt. Das sind wichtige Eigenschaften eines Dachhimmels im Camper, wo Du kochst, schläfst und lebst.

Dachhimmel aus Sperrholz für den Camper selber bauen. Holz-Öl
Mit einem fusselfreien Lappen massiere ich das Öl ins Holz
Ein DIY Dachhimmel im Van Ausbau
Nach dem Schleifen und Behandeln mit Öl

Die Deckenbeleuchtung im Camper

Wir haben uns für zwei Wege bezüglich der Deckenbeleuchtung entschieden. Zu Beginn verbauten wir diese 12 Volt LED Camper Deckenleuchten*. Diese sind inzwischen seit 2018 erfolgreich und ohne Ärger bei uns mit auf Tour. Keine Störungen, keine Schwächen, sie machen einfach das, wofür sie entwickelt wurden. Per Knopfdruck gibt es ein helles und warmes Licht.

Beim Ausbau vom VW Bus verbaute ich 4 von den 12 Volt Camper LEDs an der Decke. Praktisch verteilt am Dachhimmel, sodass die verschiedenen Ecken und Winkel im Fahrzeug beleuchtet werden. Zumindest war das der Plan und ich war voller Zuversicht. Leider habe ich nicht daran gedacht, dass die geöffneten Schranktüren einen großen Schatten werfen können und so die Beleuchtung im Schrank mit der Deckenbeleuchtung recht schwach ausfiel. Genauso war es dann auch in der Praxis.

Tipp für die Installation von Deckenleuchten: Positioniere die LED-Leuchten so, dass diese geöffnete Schränke mit ausstrahlen, wenn hier kein extra Innenlicht eingebaut wird. Denn im Schatten der LED-Leuchte kann ein solcher tiefer Schrank, welcher nicht richtig ausgeleuchtet wird, trotz Licht recht finster sein.

Nachträglich haben wir uns noch batteriebetriebene LED-Leuchten* besorgt. Diese LED Leuchten sind auf der Rückseite magnetisch und können mit den mitgelieferten Magnetplättchen an der Holzdecke ohne großen Aufwand befestigt werden. Damit werden jetzt die Schränke ausgeleuchtet oder bestimmte Ecken, wie im „Elektro-Schrank“ endlich Licht ins Dunkle gebracht ohne dem Herumfuchteln mit der Taschenlampe. Besonders schön finden wir die Dimmfunktion und das warme Licht, welches am Abend und in der dunklen Jahreszeit unglaublich mehr Gemütlichkeit in unseren kleinen VW Bus bringt.

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Die von uns verbauten und erfolgreich getesteten 12 Volt Camper LED Deckenleuchten

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Batteriebetriebene LED Alternative (Dimmbar), wenn Du keine Stromkabel in die Decke ziehen möchtest.

Video: Ein Dachhimmel für den Camper selbst bauen

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Seitenverkleidung aus Holz für den VW Bus

Die Seiten-Karosserie macht bei uns im VW T5 eine größere Wölbung nach außen. Im oberen Bereich mehr wie im unteren Teil, was für den Einbau der Holzverkleidung mit berücksichtigt werden muss.

Für die Seitenverkleidung aus Holz entschied ich mich für zehn Millimeter starke Multiplex-Platten*. Im Gegensatz zur Bodenplatte, beschloss ich, jetzt Pappel-Platten, anstatt Birke zu verwenden. Die Entscheidung fiel, um Kosten und Gewicht zu sparen.

Im unteren Bereich der seitlichen Karosserie passten sich die 10 mm starke Multiplex-Platten gut an. Im oberen Bereich verbaute ich ebenfalls hinten links und rechts zwei von diesen Holzplatten aus taktischen Gründen. Wieso? Dort hinten befinden sich bei uns original VW Fenster verbaut, die ich damit nun verdecken möchte. Ein Stück hier weiter unten gibt es mehr Informationen über die verdeckten Fenster und die Gründe dafür.

Deutlich dünneres Material würde für die Holz-Verkleidungen selbstverständlich auch funktionieren. Da ich jedoch die Möbel zusätzlich mit an den Seitenwänden fixiere, benötigte ich etwas Stabileres. Die meiste Stabilität in unserem Camper für die Möbel bringt jedoch die Bodenplatte aus Holz mit Dämmung.

Holz-Verkleidung aus Multiplexplatten im Camper-Selbstausbau
Die montierten Seitenteile in unserem Campingbus.

Die alten ausgebauten Seitenteile werden als Schablone benutzt und auf die Multiplex-Platten übertragen. Schneide alles entsprechend mit Stichsäge und Tauchkreissäge zu. Schleife das Holz anschließend wie beim Dachhimmel in zwei Schritten mit der Schleifmaschine oder mit einem Schleifblock an (Erster Schliff 80 bis 120, zweiter Schliff 180 bis 240). Anschließend behandelten wir die Oberfläche mit OSMO Top Oil Akazie*.

Ebenso wie beim Dachhimmel muss das Öl mit einem fusselfreien Lappen ins Holz einmassiert werden. Eine zweite Schicht nach dem Trocknen verbessert das Ergebnis, die Haltbarkeit, sowie den Schutz des Holzes. Jedoch solltest Du auch nach 24 Stunden nach der ersten Schicht Öl, die nun weiter oben angesprochenen aufgestellten Holzfasern mit einem 240 Schleifpapier entfernen, bevor die zweite Schicht Öl aufgetragen wird.

Wenn Du keine Seitenteile als Schablone besitzt, baue Dir welche aus großen alten Kartons. Schablonen aus Kartons zu erstellen ist immer sinnvoll für Dein Projekt, bevor Du teures Holz falsch zusägst.

Holzverkleidung zum Verdecken der Seitenfenster im VW Bus

Die hinteren zwei Seitenfenster klebte ich mit Armaflex zu, um den Camper gegen Hitze und Kälte zu dämmen. Da wir eine Rundumverglasung im T5 hatten, waren uns das eindeutig zu viele Fenster und somit viel zu viele Wärmebrücken. Die Fensterscheiben samt dem Dämmmaterial lasse ich nun hübsch hinter der jetzt verbauten 10 mm Holzverkleidung verschwinden.

Mit Hilfe von Kartons baute ich Schablonen für die Holzverkleidungen, die an die Fensterscheiben sollen. Denn für den Bereich hatte ich keine Schablone aus einer älteren Seitenverkleidung. Es war ein wenig Geduld gefragt, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Mit den mühevollen erstellten Schablonen konnte ich nun die Umrisse auf die Multiplex-Platten übertragen. Aussägen, schleifen und mit Hartwachs ölen.

Wie weiter oben schon erwähnt, ist die Auswölbung der Karosserie im VW Bus im oberen Teil höher als im unterem. Die zehn Millimeter starken Multiplex-Platten aus Holz liegen somit nicht exakt überall an der Karosserie auf. Sie ist zu dick, um sich an die Wölbung anzupassen. Mit 4 oder 5 mm wäre das kein Problem, jedoch wollte ich aus Stabilitätsgründen, eine 10 mm starke Holzwand, um sich auf der linken Seite anzulehnen und auf der rechten Seite die Möbel mit zusätzlich zu fixieren. Dass sich die starke Holzplatte nicht richtig anpasst, ist jedoch kein großes Hindernis.

Was passiert mit den Holzverkleidungen am Fenster?

Im weiteren Ausbau-Verlauf wird die Schrankwand die Holzverkleidung am hinteren linken Fenster verdecken. Die selbst gebauten Möbel für den Camper aus Holz werden an der stabilen Holzverkleidung zusätzlich fixiert. Auf der rechten Seite, wo das praktische Bett mit viel Stauraum gebaut wird, können wir uns bequem an das stabile Holz anlehnen. Ebendarum wählte ich die Stärke von zehn Millimetern für die Verkleidung aus.

Nachdem die Holzverkleidungen erfolgreich eingebaut wurde, ist nun auch die Dämmung an beiden hinteren Fenstern versteckt. Für uns eine wirklich praktische Lösung. Im Winter bleibt es besser warm im Bus und im Sommer deutlich kühler.

Die Holzstärke ist natürlich immer individuell zu sehen, was Dein Projekt benötigt. Überlege Dir, was Du damit vorhast, was das Holz aushalten soll und dann, einfach probieren. Wenn Du merkst, dass Du einen Fehler gemacht hast, versuche es positiv zu sehen. Du hast mit diesem Fehler was gelernt und Erfahrung gesammelt. Neuer Anlauf und weiter gehts!

Seitenverkleidung im Campingbus werden mit selbst bohrenden Blechschrauben befestigt
Die Seitenteile für die „Hinteren Fenster“ werden montiert. Erst wird vorgebohrt, dann mit Blechschraube fixiert.

Mit Blechschrauben die Holzverkleidung im Camper fixiert

Der erste Plan zum Fixieren der Holzdecke und der Seitenverkleidung war mithilfe jeder Menge Gewindehülsen. Diese sollten mit der Nietmutternzange gesetzt werden. Das hätte sehr viele große Löcher in der Karosserie bedeutet. Obwohl ich das ganze Material für diesen Plan schon besaß, entschloss ich mich dagegen. Stattdessen entschied ich mich für die unkonventionelle Lösung mit Blechschrauben zum Fixieren. Zugegeben, es können natürlich an den Stellen, wo ohne Schutzmittel in die Karosserie gebohrt wird, potenzielle Roststelen auf Dauer entstehen. Rostschutz sollte hier auf jeden Fall mit eingesprüht werden.

Ich markierte die besten Stellen an den Holmen, um Blechschrauben setzen zu können. Vorher kontrollierte ich, dass keine verlaufenden Kabel beschädigen, werde können beim Bohren. An den gesetzten markierten Punkten bohrte ich mit einem 3er-Bohrer kleine Löscher vor, um die Schrauben einfacher zu setzen. 

Diese Variante der Befestigung hält seit Mitte 2018 alles fest zusammen in unserem Camper. Sowohl die Decke, als auch die Seitenverkleidung haben sich keinen Stücken gelockert. Das erneute aufschrauben und wieder festschrauben in die gleichen Löcher funktioniert gut. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung, da ich zum Reparieren des Heckklappenschloss an der Heckklappe schon zwei Mal alles wegbauen durfte. Die zu erkennenden Blechschrauben-Köpfe am Holz gefallen uns. Sie wirken Old School und passen somit zu unserem Innenausbau. Wir würden es, Stand Frühsommer 2022, wieder so machen.

Du solltest jedoch die Auflagefläche, wo die Seitenverkleidung aufliegt, mit etwas abpolstern. Sonst kann es zu unangenehmen Geräuschen bei der Fahrt kommen, wenn Holz und Karosserie aneinander leicht reiben. Zum Abpolstern eignet sich das Armaflex-Klebeband, Filz oder Dichtmasse. Wenn die Verkleidung wieder entfernbar bleiben soll, dann nimm die reine Dichtmasse ohne Klebezusatz. Auch Filz hat bei dem einen oder anderen Camper gute Erfahrungen gebracht, um das Geräusch der Reibung von Holz-Holz-Karosserie zu beseitigen.

Holzverkleidung für den Camper. Wir bauen einen Camper selber aus.
Der rote Pfeil zeigt auf die Holzverkleidung, was das hintere rechte Fenster samt Dämmung verdeckt.

Was ist mit einer Holzunterkonstruktion für die Seitenverkleidung?

Um den oben angesprochenen Rost, der bei der Benutzung von Blechschrauben entstehen kann, vorzubeugen, gibt es noch die Lösung mit der Holzunterkonstruktion. Diese wird aus Konstruktionsholz oder Holzlatten an der Karosserie im Camper befestigt. Entweder durch Kleben oder durch Verschrauben an der Fahrzeugkarosserie durch gepresste Gewindehülsen. Noch besser wäre Kleben und Schrauben. Warum mit Gewindehülsen die Schrauben befestigen? So kannst Du das gebohrte Loch für die Nietmuttern erst sauber gegen Rost schützen und anschließend ohne Schaden die passende Schraube einschrauben.

An die gebaute Unterkonstruktion aus Konstruktionsholz / Holzlatten wird dann die gewünschte Verkleidung aufgeschraubt. Das ist zugegebenermaßen natürlich eine saubere Lösung für das Anbringen der Verkleidung in Deinen Camper. Der Nachteil jedoch ist, solch eine Holzunterkonstruktion setzt die Decke etwas niedriger, ebenso wird das Raumvolumen durch die aufgesetzten, weiter in den Bus hineinragenden Seiten kleiner. Auch mit solch einer Unterkonstruktion sollte das Holz aufeinander geklebt oder beim Schrauben abgepolstert werden, um die Geräuschkulisse so klein wie möglich zu halten.


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Holzverkleidung und Dachhimmel für den Camper Ausbau

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30 Kommentare zu „Eine selbst gebaute Holzverkleidung für den Camper“

  1. Hallo Björn, ich finde den Himmel so schön u werde es auch so angehen. Auch ich hatte zunächst vor, Latten als Unterkonstruktion zu verwenden, finde aber die Version der selbstschneidenden Blechschrauben super. Meine müssen schwarz sein, da dies zum Rest der Einrichtung passt. Wie lang sind die Schrauben, die du verwendet hast? Vielleicht verlinkt du es, da ich unsicher bin, wie lang sie sind und welche wirklich selbstschneidend sind. Wenn ich das geschafft hab, ist er so weit fertig, mein Fiat Ducato. Grüße aus Marburg von Anya

    1. Hi Anya,

      lieben Dank für Deinen Kommentar und schön zu lesen, dass Dir der Dachhimmel gefällt.

      Es gibt für Deine Umsetzung vom Dachhimmel auch schwarze Blechschrauben, sodass es optisch dann für Dich passt. Bei der Länge kommt es darauf an, ob Du auch eine 4 mm Sperrholzplatte verwendest. Wenn ja, dann sollten auf jeden Fall noch einmal 4 mm extra ins Blech. Also 8 bis 12 mm länger der Blechschrauben sind ein guter Wert. Du solltest aber überprüfen, ob unter den Holmen, wo der Dachhimmel aufliegt und angeschraubt werden soll, keine Elektroleitungen direkt am Metall verlaufen. Nicht das Du am Ende mit den Blechschrauben da hineinschraubst. Also einfach mal die Auflageflächen an der Karosseriedecke noch mal kurz inspizieren.

      Das sind Schwarze-Blechschrauben-Varianten mit Flachkopf, die ich gefunden habe, die ich aber selbst nicht getestet habe:

      M4 mit 10 mm Länge*
      Flachkopf mit 9,5 mm Länge*
      M4 x 10 mm Länge, mit Senkkopf* (aber wohl ein Produkt direkt aus China, da sehr lange Lieferzeiten)

      Grundsätzlich bohrst Du alle Löcher mit einem 3 mm Metall-Bohrer vor. Denn die vorgeschlagenen Varianten sind keine Selbstbohrende-, sondern Selbstschneidende-Blechschrauben. Ich habe ebenfalls alle Löcher vorgebohrt, da das Setzen der Selbstbohrenden-Blechschrauben nach oben an die Decke, mit wenig Platz, sehr nervend aufreiben war auf der glatten Oberfläche der Karosserie. Vorbohren, Rostschutz in das Loch, Rostschutz auf die Schraube und dann ab in die Decke.

      Die vorgeschlagenen Schrauben sollen Dir als Orientierung dienen. Du kannst selbstverständlich auch noch einmal einen Blick in den nahen Baumarkt werfen, vielleicht gibt es da auch etwas Passendes in Schwarz mit der entsprechenden Länge.

      Ich wünsche Dir auf jeden Fall gutes Gelingen bei Deinen letzten Schritten und anschließend wunderschöne Touren in Deinem Fiat Ducato.

      Beste Grüße
      Björn

  2. Servus,
    Ich habe deine Idee mit der Deckenverkleidung schon vor einiger Zeit entdeckt und möchte dies bei unserem Ducato in den nächsten Wochen umsetzen. Leider bin ich mir noch unschlüssig wie viel Öl ich benötige. Hast du einen ganz groben Wert für mich wie viel du etwa pro m² verwenden musstest?
    Viele Grüße
    Axel

    1. Servus Axel,

      für das Produkt OSMO Top Oil Akazie (500ml) werden 12 m² angegeben für einen Anstich. Es sollten aber mindestens zwei sein. Wir haben für die Seitenwände und den Dachhimmel 2 x 500ml verbraucht im T5. Hoffe Das Dir das weiterhilft.

      Liebe Grüße und noch schöne Oster-Feiertage
      Björn

      1. Super, danke dir!
        Damit kann ich schonmal was anfangen.
        Ich werde erstmal drei bestellen und bei Bedarf nochmal nachordern.
        Ebenfalls noch schöne Feiertage und eine gute Zeit.
        Gruß
        Axel

  3. hallo björn,

    sag mal. wie dick ist denn das kreissägeblatt? bzw. wie breit ist die nut, die du an den decken reingefräst hast? ich bin grad am aussuchen von einer tauchsäge….

    grüße aus dem saarland, jan

  4. Hallo Björn,

    ich habe mir kürzlich auch einen VW T5 zugelegt und bin aktuell am designen meines Innenraums.
    So wie du habe ich auch die Zusatzheizung hinten und um ehrlich zu sein hätte ich sie lieber nicht :D.
    Auf deinen Bildern erkenne ich, dass du hinten rechts die Verkleidung um die Heizung drangelassen hast – gabs da einen bestimmten Grund für?
    Stehe aktuell vor der selben Entscheidung, würde am liebsten die Verkleidung abnehmen um etwas Platz zu gewinnen – die Heizung werde ich wohl stehen lassen.

    Liebe Grüße

    Moritz

    1. Hallo Moritz,

      die Verkleidung kannst Du ruhig entfernt lassen, spricht überhaupt nichts dagegen. Die zusätzliche Heizung im hinteren Teil im VW T5 ist eigentlich nur ein Wärmetauscher und für einen Camper-Ausbau in meinen Augen überflüssig. Der Wärmetauscher funktioniert nicht zusammen mit der Standheizung und gibt nur Wärme ab wenn der Motor läuft.

      Normal kannst Du das Ding auch einfach rausbauen und genau das hätte ich damals auch gleich machen sollen. Denk aber beim Ausbau daran die Schläuche für Kühlwasser so nah wie möglich am Stutzen der Heizung abzuklemmen bevor Du sie abziehst, damit Du nicht Zuviel Luft ins Kühlsystem bringst. Anschließend kannst du sie verschließen oder miteinander verbinden. Zudem gibt es auch eine oder zwei Befestigungsschrauben, die Du von unten, also unter dem Fahrzeug aus, lösen musst.

      Vielleicht baue ich sie im Sommer aus und stelle eine detaillierte Anleitung für euch rein, da das Thema doch einige interessiert. Aber zumindest hoffe ich, das ich Dir mit der Antwort weiterhelfen konnte.

      Liebe Grüße
      Björn

      1. Hi Björn,

        im Endeffekt habe ich mich dazu entschieden sie auszubauen, allerdings habe ich den gewaltsamen weg gewählt ^^. Das Ding ist kaputt, aber ich glaube das ist nicht so schlimm. Der Fahrzeug Boden hat sich beim rausreißen etwas verbogen, aber nichts was nicht ein paar Hammerschläge lösen könnten haha.

        Liebe Grüße

        Moritz

  5. Hallo lieber Björn,

    Danke mal wieder für den tollen Beitrag und die super Lösung. Ich werde es genauso machen:)

    Ich bin mir sicher, es werden im Prozess sicherlich noch Fragen kommen, aber vorweg hätte ich kurz eine Einschätzung von dir.

    Welches Holz (Art und Dicke) würdest du für Heckklappe und Schiebetür empfehlen?
    Ebenfalls 4mm Pappel Sperrholz wie an der Decke, weil dort ja ebenfalls nichts befestigt werden muss? Oder meinst du Pappel Multiplex wäre optimaler, da stabiler? Falls ja, welche Dicke würdest du vorschlagen?

    Liebe Grüße,
    Elena

    1. Hallo Elena,

      bei mir an der Heckklappe habe ich eine Vorrichtung für die Thermomatten gebaut, um diese bei Nichtgebrauch dort zu befestigen. Daher habe ich diese Verkleidung, ebenso wie den Rest der Seitenverkleidung im Fahrzeug aus 10 mm starken Multiplexplatten aus Pappel gebaut und gute Erfahrungen damit gemacht. Wenn Du nichts befestigen oder Dich nirgendwo anlehnen möchtest, würden 4 mm Sperrholzplatten als Seitenverkleidung reichen. Die tragen sogar nicht so dick auf und es sieht somit dezenter aus.

      Liebe Grüße
      Björn

  6. Mensch Björn,
    ich war gerade dabei, mir für eine Blindnietzange jeeede Menge Gewindehülsen zu kaufen um dann damit meinen Renault Master Maxi II (ein ehem. Schulbus aus der Schweiz) in einen schweizer Käse zu verwandeln also durchzulöchern. Und warum? Nur um 6mm Korkplatten als Wandverkleidung ohne Lattenunterkonstruktion im Blechkleid zu fixieren. Nun lese ich, dass Ihr sehr gute Langzeiterfahrung !!! mit den einfachen Blechschrauben gemacht habt. Das war passgenau die Erfahrung, die mir fehlte und ich nun dankbar integrieren werde. Da keine Hängeschränke o.ä. an meinen Korkplatten „ziehen“ werden, hoffe ich auf stabilen Halt trotz Buckelpisten und Kopfsteinpflaster…. Danke ich setze es nun mit Blechschrauben um und werde mich Erkenntlich zeigen.

    1. Hi Carsten,

      ja, wir sind mit der Blechschrauben-Variante wirklich zufrieden. Und für Korkplatten musst Du nicht unbedingt Deinen schönen Renault in Schweizer Käse verwandeln. Es gibt ja noch die Befestigungs-Clips aus Kunststoff, womit die Fahrzeughersteller ihre dünnen „Originalen“ Seitenwände befestigen. Aber keine Ahnung ob das bei Dir mit 6mm funktioniert. Bei mir hat es bei einer Verkleidungsstärke von 10mm auf jeden Fall nicht mehr funktioniert und auch die Stabilität hätte ich mit den Plastik-Clips nicht annähernd erreicht, wie mit den Blechschrauben jetzt. Wenn die Blechschrauben sich schwer versenken lassen, bohre vor.

      Ich wünsche Dir gutes Gelingen!

      Grüße aus dem Donautal
      Björn

  7. Pingback: Camper-Innenverkleidung: Wohnmobil Innenverkleidung für den Camper-Ausbau

  8. Hallo Björn,
    Wir bauen momentan einen Fiat Ducato aus und schauen uns für Tipps und Inspiration gerne deine Beiträge an.
    Derzeit sind wir bei der Deckenverkleidung angekommen und hatten ursprünglich vor, beidseitig neben den Deckenholmen Holzbalken zu montieren und diese, über mehrere Metallverbinder, mit ca. 5 Blindnietmuttern an den Holmen zu befestigen. Die Deckenplatten würden wir dann mit „vielen“ Holzschrauben an diesem Holzbalken befestigen.
    -> das hatten wir so vor, damit wir die tragenden Holme nicht so häufig anbohren müssen.

    Jetzt schreibst du, dass du einfach viele Metallschrauben direkt in die Holme gebohrt hast und dass damit alles gut ist.

    Gab es dabei irgendwelche Probleme mit dem TÜV, wegen der vielen Bohrungen? Wie viele Schrauben hast du je Balken genommen?

    Liebe Grüße
    Thomas

    1. Hallo Thomas,

      schön zu lesen, dass Ihr für Euren Fiat Ducato Ausbau die Bären Squad Artikel als Inspirationsquelle nutzt.

      Unsere Deckenverkleidung besteht ja aus zwei Sperrholzplatten. Jede Platte wurde je links und rechts an den Holmen mit 5 Blechschrauben direkt an der Karosserie fixiert. Ebenfalls mit je 2 Blechschrauben wurden die Außenkanten der Sperrholzplatten in der Mitte im Fahrzeug an den Holmen fixiert. Es kann sich hier für Euch lohnen, einen schmalen Streifen sehr dünnen Armaflex auf die aufliegende Kanten der Karosserie zu kleben. Gibt es ja als eine Art Klebeband. Das soll dafür sorgen, das feine Vibrationen zwischen Karosserie und Holzdecke gedämpft werden.

      Für den kompletten Dachhimmel hab ich also 28 Blechschrauben verwendet. Das ist nicht viel, reicht aber locker für 4mm Sperrholzplatten. Der Dachhimmel ist jetzt seit 2,5 Jahren im Einsatz und ich bin damit immer noch sehr zufrieden. Im Frühjahr hatte ich den Dachhimmel hinten und im Sommer einmal in der Fahrerkabine abgeschraubt, um die Dämmung zu kontrollieren und den allgemeinen Zustand zu checken. Hat alles funktioniert. Wenn Du viele male, den Dachhimmel abschraubst und wieder anschraubst, kann es passieren, das irgendwann die Löcher in der Karosserie etwas Ausleihern. Dann gibt es immer noch die Möglichkeit eine Blechschraubengröße größer zu wählen. Bei mir war alles unter dem Dachhimmel in bester Ordnung, somit werde ich mir nächstes Jahr den Abbau sparen.

      Ich empfehle Dir die Löcher mit einem Metallbohrer vorzubohren, auch wenn Du selbst schneidende Blechschrauben benutzt. Die tun sich verdammt schwer mit dem Metall. Vergiss das Schneidöl nicht beim Bohren, sonst ist der Bohrer schon nach kurzer Zeit stumpf. Das hab ich auch erst lernen müssen.

      Der TÜV hat bei mir nicht wirklich exakt die Decke angeschaut und auch nicht erfragt, wie was befestigt ist. Ihm ging es mehr um die Dinge, die in einem Wohnmobil hinein gehören, wie Tisch, Kocher usw., das war wichtig. Das ist meine Erfahrung, keine Ahnung, ob das ein anderer Prüfer anders sieht.

      Ich wünsch Euch noch viel Erfolg und gutes Gelingen bei Eurem Ausbau.

      Liebe Grüße
      Björn

      1. Hallo Björn,
        Vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort.
        Wir haben uns jetzt dazu entschieden, es genauso wie Du zu machen und die Verkleidung direkt an die Holme zu schrauben. Klingt gut und erspart uns einiges an Arbeit für die Unterkonstruktion 🙂

        Auch danke für den Tipp, die Holme mit dem Armaflex-Klebeband gegen Quietschen zu isolieren 🙂

        Falls wir früher oder später weitere Fragen haben, kommen wir bestimmt nochmal auf dich zurück 🙂

        Liebe Grüße
        Thomas

  9. Hallöchen Björn,

    hast du denn die Seitenteile auf beiden Seiten mit dem Öl behandelt? Bzw. ist es notwendig dies zu tun um auch das Holz vor Schimmel zwischen Innenverkleidung und Blech zu schützen?
    Oder reicht das im Innenraum?

    Danke dir und liebe Grüße 🙂

    1. Hallo Lukas,

      ich hab beide Seiten mit Öl behandelt. Es war etwas Zeitaufwändig, aber ich habe alle Holzteile, egal ob Möbel oder Seitenverkleidung sogar mit zwei Anstrichen versehen. Feuchtigkeit kann sich natürlich immer ansammeln, von daher würde ich Dir empfehlen alles komplett zu streichen. So bist auf der sicheren Seite und das Holz ist geschützt. Aktuell optimiere ich gerade meinen Camper mit ein paar kleinen Upgrades. Dafür musste ich auch den Dachhimmel und eine Seitenverkleidung entfernen. Schimmel und Feuchtigkeit gab es dort zum Glück nicht und das Armafelx klebt immer noch da, wo ich es hingeklebt habe. Eine gute Dämmung und ausreichend Luftaustausch im Camper mache ich jetzt mal dafür verantwortlich ;-).

      Ich wünsch Dir weiterhin gutes Gelingen und Spaß an Deinem Ausbau-Projekt!

      Liebe Grüße,
      Björn

      1. Super Danke dir für die Infos! Denke ich werde dann auch mal alles Holz von allen Seiten behandeln. 🙂
        Dir auch viel Spaß!

        Liebe Grüße

  10. Hallo, ich finde deinen Ausbau super und habe tatsächlich auch einen blauen T5;)

    Wie hast du denn die Fenster hinten dicht gemacht? Direkt Armaflex auf die Scheibe geklebt oder vorher noch eine Folie aufs Glas? Oder hast du dazu auch einen Beitrag, den ich übersehen habe;)

    Viele Grüße,
    Hendryk

    1. Hallo Hendryk,

      ja toll und danke das Dir der Ausbau gefällt 🙂

      Zu Deiner Frage. Im Blog über die Isolierung und Schalldämmung bin ich auf das Thema am Ende eingegangen. Kurz für Dich zusammengefasst: Auf die Fenster wurde UV-Schutzfolie (75%) angebracht. Nach ein paar Tage durchtrocknen und nochmaligen reinigen, wurde das 19mm Armaflex aufgeklebt. Das ganze hält nun seit 2 Jahren und wir sind froh darüber für den etwas mehr Wärme- und Kälteschutz. Gibt ja noch genug Fenster zum rausschauen 😉

      Liebe Grüße vom blauem Bus an den anderen blauen Bus
      Björn

  11. moin!
    schöne farbe hat das holz bekommen! möchte ich gerne auch so machen bei meinem bulli.
    habe eine frage zum Öl/hartwachsöl:
    In den Amazon-links finden sich beide in unterschiedlichen „farbtönen“: einmal akazie beim top oil und einmal terra beim hartwachsöl. hast du diese töne auch so verwendet? oder ist das ein fehler bei den links? ich finde das hartwachsöl jedenfalls nicht im akazien-ton und das top-oil nicht in terra 😀
    danke für hilfe vorab!
    cheerio

    1. Hallo Cheerio,

      vielen Dank für Deinen Hinweis! Ich habe es gerade einmal korrigiert, denn es war ein Link zuviel dabei. Nun ist es so wie es sein soll.
      Also es ist wie folgt mit den Ölen. Für die Möbel im Camper nutzte ich das Hartwachs-Öl Terra (Link zum Möbelbau-Bericht). Für die Seitenverkleidung, die Tischplatte und das Bettgestell kam das Akazien-Öl zum Einsatz. Tischplatte und Bett-Bau werden HIER vorgestellt.

      Ich hoffe das ich Dir jetzt weiterhelfen konnte und wünsche Dir gutes gelingen und Spaß bei Deinem Projekt.

      Liebe Grüße
      Björn

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